Am Nikolaustag, dem 6. Dezember, war unsere E-Jugend schon richtig heiß aufs Spiel – kurzer Weg, rein in die Bertha-Benz-Halle, warmmachen, los geht’s! Schon bei den ersten Übungen hat man gemerkt: Heute läuft’s. Die Koordinationspunkte gingen direkt an uns, und das fühlte sich schon nach einem guten Start an.
Dann Anpfiff im Spiel gegen TGS Pforzheim – und schnell sah man: Das wird eine einseitige Partie. Der Ball lief wie am Schnürchen, und heute wurden die Einsatzzeiten mal neu verteilt. Spielerinnen und Spieler, die sonst weniger Minuten bekommen, kamen richtig viel zum Zug. Und das war besonders schön zu sehen: Sie fügten sich nahtlos ins Teamgefüge ein, als wären sie immer mittendrin.
Auf Anweisung von Kristina hatte die Mannschaft ein klares Ziel: Alle sollen ein Tor machen! Beim Siebenmeter forderte das Team unseren Torhüter Konstantin als Schützen auf, damit auch er noch treffen konnte. Das ist ein tolles Signal dafür, wie stark der Zusammenhalt in der Mannschaft ist.
„Wir statt Ich“ – das ist die DNA dieses Teams. Schön zu sehen ist, dass die Kids immer öfter den besser postierten Mitspieler links oder rechts wahrnehmen und sich mit ihm freuen, wenn er trifft. Sie verstehen immer mehr: Ein Team ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Es ist ein funktionierendes Gefüge, das miteinander wächst.
Und dann passierte etwas, womit keiner gerechnet hatte: Während die Kids auf dem Feld schwitzten, muss sich heimlich ein Nikolaus in die Kabine geschlichen haben. Der Hausmeister behauptet, er habe „einen roten Mantel zwischen den Handballtaschen“ gesehen – Beweise gibt es keine, aber plötzlich lagen kleine Geschenke in den Schuhen der Kinder. Die Überraschung war riesig und die Freude sowieso.
Fazit: Zwei Punkte, viele lachende Gesichter, tolle Teamleistung – und Süßigkeiten. Was will man mehr? Weiter so, TB!
M.H.

